Sklavin oder Hure, was war die O. aus dem Roman?

Sklavin oder Hure, was war die O. aus dem Roman? Wie seht ihr es? Ist es verwerflich?

15. September 2010
Sklavin oder Hure, was war die O. aus dem Roman?

Sklavin oder Hure, was war die O. aus dem Roman?
Wie seht ihr es?
Ist es verwerflich?
Kann man beides sein oder schreckt es zu sehr ab?

Freue mich auf einen regen Austausch *g*
lg aus Wien
Livia_O
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15. September 2010

In meinen Augen ist sie weder eine Sklavin, weil sie alles aus freien Stücken tat, noch eine Hure, denn sie nahm kein Geld für ihre Dienste/Benutzung!

Wäre sie eine Sklavin oder eine Hure, dann wäre ich es auch. Aber davon distanziere ich mich!

Für mich war sie nur eine verdammt starke und stolze Frau, die ihrer Gier nach Unterwerfung und Schmerz nachgegeben hat!

LG. Luna
15. September 2010

In meinen Augen war sie einfach nur Liebhaberin und Lustdienerin zugleich.
Als Sklavin würde ich sie jetzt auch nicht bezeichnen.
Es stand ihr ja frei zu jeder Zeit zu gehen, was sie aber auch nicht tat.
Eine Sklavin wird mit Gewallt gefangen gehalten, und die Freiheit somit geraubt.
15. September 2010

Luna hat es auf den Punkt gebracht!

Hure - nein - die niederen Beweggründe fehlen, sprich das profane Geldverdienen

Sklavin - nein - sie gibt sich freiwillig hin

Eine Frau mit Lust und Ergebenheit - ja!

Viele Grüße

DieHeidelbaeren
15. September 2010
Ich kann...

...da nur zustimmen.

Sie hat als Dienerin der Lust und im Schmerz ihre Erfüllung
gefunden.

Arno
15. September 2010

Sklavin oder Hure, was war die O. aus dem Roman?
Wie seht ihr es?
Ist es verwerflich?
Kann man beides sein oder schreckt es zu sehr ab?


Man kann alles sein, was man will, sofern man sich nicht an Begriffen orientieren will, die oft nichts mit dem realen Erleben gemein haben.

Ich finde es weder verwerflich mich als Hure noch als Sklavin von meinem Herrn betiteln zu lassen, noch halten wir uns streng an die Regeln, sondern definieren nach eigenen Maßstäben wie wir es er-leben wollen.

Zu dem Buch, sofern man sich daran halten mag.
Ich sehe sie als Sklavin, da sie zwar freiwillig jederzeit gehen konnte, aber durch andere als weltliche Fesseln gebunden war *zwinker*

Nur meine eigene Sicht der Dinge.

Arion *undwech*
15. September 2010

Eine Sklavin wird mit Gewallt gefangen gehalten, und die Freiheit somit geraubt.

soooo definiert ihr hier Sklavin? *panik* *schock*

*nene*oje, oje...

ihr definiert hier wie ein Bibelkreis katholischer Betschwestern
- sorry - ---> BRD 21. Jahrhundert (Welcome to)
---> alle "Sklavinnen", die ich kenne, sind das freiwillig (wäre sonst auch im Konflikt mit dem BGB) - und nennen sich trotzdem so

streng genommen habt ihr natürlich RECHT damit... wenn ihr kein Geld nehmt, dann ist die Anrede "Hure" lediglich eine Beschimpfung und unzutreffender Dirty Talk... und wenn ihr nicht in Afrika geschossen wurdet, in Ketten nach Deutschland gezerrt und auf dem Wochenmarkt verramscht wurdet, ist auch die Anrede "Sklavin" inkorrekt.

und der Grund dafür ist NATÜRLICH die LUST daran >>>
>> Lust an der Ergebenheit,
>> Lust an der Unterwerfung
>> Lust am Lustschmerz und
>> Lust an der Benutzung
*sabber* *wow* *sabber*

und manche (jetzt schnell weglesen, falls es zu furchtbar sein sollte) lassen sich sogar gern dabei auch Hure nennen... manchmal (aber nur manchmal) *schaem* *rotwerd*

und UM DIE ursprüngliche FRAGE zu BEANTWORTEN:

Die O hat als Dienerin der Lust im Schmerz ihre Erfüllung gefunden

natürlich...

Liebe Grüße,
Klaus (Juve_Dom)
15. September 2010

Natürlich ist es schön von seinem Herrn als Hure betitelt zu werden. Für mich ist es eine Ehrel!

Nur hier wir in Abwesenheit einer Person, sei sie auch nur fiktiv, darüber diskutiert und da finde ich den Begriff nicht passend!

Über die Definition was eine Sklavin ist, gibt es sicherlich viele Meinungen!

Ich sehe eine Sklavin auch als ein rechtloses Wesen, auch wenn mein Herr mich gerne oft so betitelt. *gleichplatz*

Luna
15. September 2010

Das sie eher keine Sklavin war dürfte vom Wortsinn her klar sein. Ob sie eine Hure war? warum nicht, denn es war selbstbestimmte sexuelle Aktivität.
Siehe lt. Wiki---Das Wort Hure wurde und wird auch als Schimpfwort für Frauen benutzt, insbesondere wenn diese sexuell selbstbestimmt bzw. aktiv waren. In den letzten Jahren hat das Wort durch die Aktivitäten verschiedener Huren-Vereinigungen (Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen, Huren wehren sich gemeinsam), die sich bewusst so nennen, eine gewisse Aufwertung bzw. Neutralität erhalten. Die Mitglieder der holländischen Prostituierten-Gewerkschaft benennen sich sogar mit einem gewissen Stolz als Huren ----

Ob sie den schmerz dabei stimulierend empfand, oder es erduldet hat um jemand bestimmten zu gefallen, egal, sie hat es offensichtlich genossen.....

Warum sich viele als Sklavin oder Sklave bezeichnen bleibt ihnen selbst überlassen, aber im Wortsinn sind sie es letztendlich eh nicht....
15. September 2010
Also

auch ich stimme Luna voll und ganz zu... und finde das einfach beneidenswert!!!!
15. September 2010

Warum sich viele als Sklavin oder Sklave bezeichnen bleibt ihnen selbst überlassen, aber im Wortsinn sind sie es letztendlich eh nicht....

Wie auch, wenn man nicht gerade einer Kompanie Sklavenhändlern entkommen ist *g*
16. September 2010
Wortglauberei

Nun unterscheiden wir doch mal einfach zwischen dere Suche nach Realdefinitionen und solchen, wie sie im BDSM meist ja in Verbindung mit Bildern und eigenen Vorstellungen verwendet werden.

Real ist Hure im Wortkontext eine Prostituierte und somit die Liebesdienerin gegen Bares, also Gewerbliche.

Sklavin in diesem Zusammenhang ist eine komplett entrechtete, im sozialen Gefüge ganz unten stehende Person.

So und nun zur "Interpretation" der Begriffe im BDSM:

Für mich ist sowohl der Begriff der Hure als jener der Sklavin eine Bezeichnung der sub, um ihr im richtigen Moment ihren Platz zuzuweisen und ihr zum Ausdruck zu bringen, dass sie eben in dem Moment ganz unten ist, sich mir auszuliefern und von mir nach meinem eigenen Ermessen (Machtausübung, na klar) benutzen zu lassen hat. Alleine durch diese Bezeichnung ziehe ich als Dominanter einen gewissen Lustgewinn (nicht ausschließlich aber in Kombination mit anderen Dingen gewiss).

Die Frage der TE bezieht sich auf die O. Da die O eine fiktive Person einer fiktiven Geschichte ist, die genau die Ankurbelung der Phantasie zum Ziel hat und vielseitige Interpretation ermöglicht nehme ich in meiner Form der Interpretation für mich in Anspruch, sie durchwegs als Sklavin im Sinne de völligen Abhängigkeit von den Handlungen anderer zu sehen, nicht jedoch als Hure, da sie ihren Körper nicht engeltlich anbietet. So ist es eben für mein Kopfkino stimmig.

Das schön an der Frage: Jeder hat recht. Die nüchtern logischen Denker und die Träumer.

Der Bergriff Hure is ja bloß durch unsere Gesellschaft so negativ besetzt mit käuflicher Liebe.
Für mich ist jede Frau, die sich nen Mann nur wegen seines Geldes angelt um sich aushalten zu lassen wesentlich hurenhafter (um das Negativum zu strapazieren) und charakterlich mieser als irgendein Mädel dass am Strich geht um die Familie oder ihr Kind erhalten zu können. (Dies aber nur so by the way als ungefragter Beitrag)

So long !
16. September 2010

kurz und knapp ... ich glaube sie war ein genußmensch !!
16. September 2010
Interessant

Ich finde die bisherige Diskussion sehr interessant und anregend. Während des Lesens habe ich an meine Situation und meinen Stand als "Was-auch-immer" gedacht.

Die O ist (als fiktive Person) in erster Linie eine Frau, die ihren Gefühlen folgt, welche es auch sein möchten, ohne dabei auf gesellschaftliche Normen zu achten. Stolz trägt sie den Ring und Ihr Zeichen, ungeachtet dessen, was andere Menschen über sie denken. Sie handelt meines Erachtens aus Leidenschaft und Genuss, ist daher schon einmal keine Hure in der landläufigen Beschreibung. Sie ist eine Sklavin der Lust, wobei Sklavin in meiner Definition keine Leibeigene ohne Rechte ist, sondern ein devoter Mensch, dem es Erfüllung bereitet, jemandem zu dienen.

Für mich persönlich nehme ich von der O einiges mit.
17. September 2010
Thema: "Schubladen-Denkweise" ?

... *flop*

unnötige Fragestellung, die niemanden (wirklich) dienlich ist, um sich ("gemeinsam") facettenreich -> genussvoll zu erleben! Zulassen das jetzt ...;-) ohne "WENN u. ABER" etc. ... "SICH"!

Jeder so wie er mag, völlig losgelöst fernab von Erklärungsbedarf ... ?



*** Quintessenz ***

*zwinker* C.

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